Pressemitteilung 

Dresden, 19.12.2013 

 

Bündnis Dresden Nazifrei verwundert über Reaktion der Oberbürgermeisterin zur Einladung zu Gespräch

Oberbürgermeisterin darf sich nicht hinter der AG 13. Februar verstecken  

Bedeutung des 13. Februar erfordert persönliche Gesprächsbereitschaft der Oberbürgermeisterin  

 

Am heutigen Mittwoch gab der neue Moderator der AG 13. Februar der Stadt Dresden, Joachim Klose, Leiter der Dresdner Vertretung der Konrad Adenauer Stiftung, bekannt, dass das Bündnis „Nazifrei! - Dresden stellt sich quer" die Oberbürgermeisterin bereits zu einem Gespräch  über die Vorbereitung des 13. Februar 2014 eingeladen hat. Außerdem erwähnte Klose, dass er und der Sprecher der Stadt Dresden, Kai Schulz, an Stelle der Oberbürgermeisterin auf das Gesprächsangebot eingehen werden.  

Dazu erklärt Silvio Lang, Sprecher des Bündnisses: „Uns verwundert zunächst die Art und Weise, auf  unsere persönliche Einladung an die Oberbürgermeisterin über die Presse zu reagieren. Des weiteren sind wir sehr irritiert darüber, dass die Oberbürgermeisterin trotz direkter Einladung als erste Bürgerin der Stadt am Gespräch nicht teilnehmen will." 

Bereits in den vergangenen zwei Jahren fanden Gespräche zwischen dem Bündnis Nazifrei und der AG 13. Februar statt. Dabei wurde Übereinstimmung erreicht, dass beide Seiten die Aktionsformen gegenseitig tolerieren. „Wir sehen keine Notwendigkeit, den status quo nochmals festzuhalten" so Lang. Das Bündnis möchte jetzt jedoch einen Schritt weiter gehen und mit der Oberbürgermeisterin zusammen erörtern, wie künftig der Umgang mit dem Gedenken und dem geplanten Naziaufmarsch am 13. Februar gestaltet werden kann.   

„Unsere Einladung an die Oberbürgermeisterin gilt nach wie vor, richtet sich allerdings an sie persönlich und nicht an einen von ihr eingesetzten Moderator. Wir erwarten von Frau Orosz, sich uns gegenüber eindeutig dazu zu positionieren, ob sie bereit ist unsere Einladung anzunehmen" so Silvio Lang abschließend. 

 

Pressekontakt: presse@dresden-nazifrei.com 

Pressehandy: 01573-6872276 

 

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Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Orosz, 

 

das Bündnis "Nazifrei! - Dresden stellt sich quer" möchte mit diesem Schreiben an Sie nun unseren Worten Taten folgen lassen. Wir laden Sie persönlich, als erste Bürgerin der Stadt Dresden, zu einem gemeinsamen Gespräch über den Umgang mit dem Februarkomplex ein. Gern wollen wir mit gegenseitigem Respekt über eine gemeinsame, progressive Lösung zu den jährlichen Naziaufmärschen im Februar in Dresden und dem für Rechte offenen Gedenkdiskurs zur Bombardierung der Stadt im Jahre 1945 sprechen.  

[Der Oberbürgermeisterin ist ein Termin- und Ortsvorschlag gemacht worden.] 

Um ein Gespräch auf Augenhöhe zu ermöglichen, bitten wir darum, dass jede Gesprächspartei mit maximal 3 Teilnehmern erscheint. 

Über eine positive Rückantwort freuen wir uns. 

Mit freundlichen Grüßen 

Silvio Lang Pressesprecher Bündnis "Nazifrei - Dresden stellt sich quer" 

 

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Zudem steht hier der Kinoclip:

http://youtu.be/IUuulNFn7DY

 

Viele Grüße

Andreas

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